Michigan – Teil 2

von Johanna:

Detroit, Mittwoch 29.06.2016 

Wetter: sonnig, ca. 24°C

Wir verlassen Detroit und fahren zum Sleeping Bear Dunes National Lakeshore und suchen uns einen schönen Platz zum Übernachten.

Parkdale, Donnerstag 30.06.2016

Wetter: sonnig, angenehme ca. 25°C

Die Sleeping Bear Dunes gehören zu den Nationalparks und kosten Eintritt. Da wir in den nächsten 12 Monaten noch so einige auf unserer Besucherliste haben, kaufen wir uns für US $ 80,00 einen Jahrespass. Wir machen ein paar kleine Wanderungen. Überall hat man schöne Ausblicke auf den Lake Michigan – Wasser so weit das Auge reicht. Im Park gibt es, wie der Name schon sagt, viele Dünen, teils 140 m hoch, sehr steil.

Es stehen überall Warnschilder nicht die Dünen runterzulaufen, denn es dauert angeblich 2 Stunden auf dem Sand wieder hochzuklettern. Wir probieren es nicht aus, denn wir sehen wie sich andere abmühen wieder den Berg rauf zu kommen und das in der prallen Sonne.

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Zum Glück kühlt es abends endlich merklich ab und es regnet.

Traverse City, Freitag 01.07.2016          Happy Birthday – Balu ist 35 Jahre

Wetter: Sonne, angenehme Temperatur

Vormittags haben wir Brot gebacken, eingekauft und Blog geschrieben. Mittags fahren wir dann weiter. In Petoskey machen wir einen Zwischenstopp und gehen etwas am Hafen spazieren.

Unterwegs kaufen wir frische Erdbeeren – ein großer Becher US $ 5,-. Bis zum Kuchen backen haben sie aber nicht gehalten, abends waren die Erdbeeren schon verputzt – waren einfach zu lecker.

Wir fahren über die Mackinaw Bridge (Maut US $ 10,-), hier treffen sich Lake Huron (rechts) und Lake Michigan (links), auf die Upper Peninsula von Michigan.

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Dann fahren wir durch (gefühlt) menschenleeres Gebiet. Man fährt und fährt und fährt… aber es kommt einem weder ein Auto entgegen, noch ist ein anderes Auto vor oder hinter einem.

In Grand Marais finden wir endlich mal wieder einen Stellplatz direkt am Strand mit Sonnenuntergang (diesmal müssen wir den aber mit anderen teilen).

Grand Marais, Samstag 02.07.2016

Wetter: Sonne

Unser Stellplatz ist perfekt für Balu´s monatlichen Wartungsplan. Klaus schmiert ihn ab und füllt zum ersten Mal Öl nach – 2,5 Ltr. nach 7725 km. Ich mache die wöchentlichen Hausarbeiten.

Dann fahren wir das kleine Stück in den Pictured Rocks Nationalpark. Hier gibt es auch ein paar Dünen, aber vor allem Klippen, die vom Lake Superior ausgewaschen wurden und das Gestein leuchtet in verschiedenen Farben.

Unser erstes Ziel ist der „Log Slide Overlook“ ein kurzer Weg zu einem Aussichtspunkt mit Blick auf den Lake Superior und einer großen Sanddüne, teilweise bewachsen.

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Die Wanderung zum „Hurricane River“ ist ebenfalls nur kurz. Der Fluß (vor Klaus) ist angenehm warm, der Lake Superior (hinter Klaus) ist eiskalt.

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Wir fahren weiter und entscheiden uns für die ca. 10 km lange Wanderung an den Chapel Rock und Chapel Beach. Der Wanderweg ist zwar etwas nass, aber sehr schön.

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Die Beschilderung lässt zu wünschen übrig, aber da wir mittlerweile nicht mehr alleine in den Nationalparks unterwegs sind, können wir andere Wanderer fragen und finden so den richtigen Weg. Der Wanderung führt zu einem großen Felsen am Ufer des Lake Superior und auf diesem Felsen klammert sich ein einzelner Baum fest.

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Der Weg führt dann noch zu einem schönen Strand, mit eisig kaltem Wasser des Lake Superior.

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Bei „Miners Castle“ gibt es noch einen schönen Blick auf die bunten Felsen.

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In Munising finden wir an einer Schule einen Parkplatz mit Blick auf den Lake Superior. Allerdings ohne Sicht auf den Sonnenuntergang.

Munising, Sonntag 03.07.2016

Wetter: Sonne, ca. 25°C

Wir verlassen den Lake Superior und fahren das kurze Stück nach Süden wieder an den Lake Michigan. In Fayette soll es eine Geisterstadt geben, so was wollen wir natürlich auch mal sehen. Unsere Vorstellung – halbzerfallene Gebäude, Steppenläufer werden vom Wind durch die Straßen geweht,…

Ok, eben nur unsere Vorstellung. Für uns war der Fayette Historic State Park eher ein Freilichtmuseum mit Industrie. Hier wurde früher Eisenerz verarbeitet, das in der Nähe gewonnen wurde. Das fertige Eisen wurde dann auf dem Lake Michigan „bequem“ weitertransportiert.

Unsere Route (1435 km) – einfach anklicken

Kosten:
Jahreskarte Nationalparks	US$ 80,00
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