von Klaus:

Am 24.09. führt unsere zweite Erprobungsfahrt zuerst wieder in Richtung meiner „alten Wirkungsstätte“. Ich bin ja schon so lange nicht mehr die A3 Richtung Düsseldorf gefahren.

Bei einem Zwischenstopp in Wertheim-Lengfurt haben wir erst an einen Erdrutsch gedacht, aber bei näherem hinsehen war es doch nur ein Werbegag einer Immobilienfirma.

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Am 25. wurde die  Altstadt von Düsseldorf nochmal unsicher gemacht – der alten Zeiten wegen, ein gemütliches Essen beim Libanesen und zum Abschluss sind wir nochmal ins Mai Tai.

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Am Tag darauf sind wir abends mit meinen alten Kollegen und Mitarbeitern in eine Kneipe gegangen und haben meine Abschiedsfeier nachgeholt. An dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Organisation, die netten Worte und tollen Geschenke.

Bei QITS haben wir geparkt und auch gleichzeitig einen Platz für die Nacht gehabt.

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Unser weiterer Weg führte uns dann nach Monschau, ein kleines Städtchen mit über 300 historischen Häusern, wunderschön im Tal der Rur gelegen. Wir sind durch Monschau geschlendert, haben uns im Senfladen leckeres Salatdressing gekauft, feines Eis genascht und einen schönen Tag in Monschau verbracht.

Maria Laach und der Laacher See waren unsere nächsten Ziele, dazu mussten wir einmal quer durch die Eifel, am Nürburgring vorbei – dummerweise war da gerade ein Rennen zu Ende und wir standen im Stau. Nach unserer Ankunft am Laacher See haben wir uns einen Stellplatz für die Nacht gesucht. Vorteilhaft waren da die vielen Parkplätze für Wanderer, da haben wir uns dazu gestellt.

Unser schöner Stellplatz war ca. 5 km von Maria Laach entfernt und so haben wir gleich einen Spaziergang am Ufer des See’s gemacht. Ich hatte schon was über den See gelesen, so mit Vulkan darunter und das Wasser blubbert überall – nix da! Da war wohl zu viel Phantasie im Spiel. Aber trotzdem sehr schön gelegen und fast kreisrund der See, man kann schon erkennen das es sich dabei um den Krater eines erloschenen Vulkans handelt.

Das Kloster Maria Laach war ebenfalls sehr sehenswert, nach unserer Besichtigungstour sind wir wieder am See entlang zu unserem „Hotel“ gewandert.

Anschließend stand bei uns dann Burg Eltz auf dem Plan, die Lage der Burg war für uns schon überraschend. Die Burg steht zwar auf einem Berg, ist aber ringsum von höheren Bergen – naja für bayerische Verhältnisse – Hügeln umgeben.

Besonders schön fanden wir die kunstvoll verzierten Wasserspeier, und durch die Form des Felsens auf dem Burg Eltz steht, verwinkelte Bauweise. Auf jeden Fall einen Besuch wert.

Weiter ging es dann nach Zweibrücken zum Verwandtschaft besuchen. Wir haben unser mobiles Heim vorgestellt, und natürlich unsere Reisepläne. Und weil es bei unserer Verwandtschaft so einfach war, haben wir unsere Wasservorräte gleich wieder aufgefüllt. Ich war in unserem Wohnmobil als wir das Wasser auffüllten, als ich plötzlich das Wort mit Sch…. rief, zum Wasserhahn lief und diesen ganz schnell abdrehte.

Was war passiert? Naja wir hatten unsere Wassertanks noch nie über unsere Außenanschlüsse gefüllt, jetzt waren die Tanks fest verschlossen und es konnte keine Luft entweichen als das Wasser in die Tanks strömte. Die haben sich ganz schön aufgebläht, sind aber Gott sei Dank nicht geplatzt, das wäre eine Katastrophe gewesen. Kleine Ursache, große Wirkung. Jetzt sind Entlüftungen eingebaut.

Wir sind über die Deutsche Weinstraße Richtung Straßburg / Frankreich gefahren. Sehr schöne Gegend, überall konnte man Wein probieren – wir leider nicht. Vom „Weintor“, hat man einen schönen Ausblick über die Weinberge ringsum.

Gleich nach der Grenze werden wir von der französischen Polizei angehalten – Grenzkontrolle! Wegen der Flüchtlinge ist wahrscheinlich Balu interessant für die Polizisten gewesen, sie werfen einen kurzen Blick rein, alle sehr freundlich und wir dürfen auch gleich wieder weiter fahren.

Nächster Stopp ist dann Straßburg, wir fahren auf einen Campingplatz (Indigo). Wir müssen vorher unter einer Brücke durch, Johanna muss aussteigen und lieber mal sehen ob die Höhe für Balu ausreicht, passt! Der Campingplatz ist sehr sauber, liegt zentral und eine Bushaltestelle ist auch gleich davor.

Am 30.09./01.10. schauen wir uns Straßburg an, wir waren zwar schon mal da, können uns aber an nichts mehr erinnern-ist ja auch schon 28 Jahre her! Straßburg war damals die erste Etappe unserer Europatour. Wie üblich erkunden wir die Stadt zu Fuß, laufen kreuz und quer durch die sehenswerte Altstadt, am Dom vorbei und zum Abschluss machen wir noch eine Schifffahrt durch die kleinen Kanäle. Straßburg ist zwar schon sehr touristisch, aber auf jeden Fall eine Reise wert.

Unsere weitere Reise führt uns nach Weil am Rhein, Verwandtschaft besuchen und natürlich Balu incl. unserer Reisepläne vorstellen.

Von da aus geht es weiter Richtung Bodensee. Wir sehen uns das Pfahlbaumuseum in Unteruhldingen an. Normalerweise sind wir keine Museumsbesucher, aber das war mal was ganz anderes. Wir laufen noch ein kleines Stück am Bodensee entlang, das Wetter spielt noch mit, die Sonne scheint.

Wir fahren weiter nach Lindau, suchen uns einen Platz zum übernachten. Am anderen Morgen wollen wir uns noch die Stadt ansehen, da wird aber leider nichts mehr daraus.

Es regnet in Strömen und wir entscheiden uns nach Hause zu fahren.

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